Beratung bei Kinderwunsch

Hierunter fällt alles was der Planung des Kinderwunsches vorausgeht: 

  • Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln
  • Abklärung des Impfstatus
  • Erläuterungen des natürlichen Zyklusses der Frau

Impfungen bei Kinderwunsch
Da viele Viren oder Bakterien in einer Schwangerschaft eine Gefahr für das ungeborene Kind darstellen, sollten Sie mindestens 3 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfpass vom Frauenarzt überprüfen lassen. Fehlende Impfungen können so rechtzeitig nachgeholt werden. Besonderen Wert hat der Impfschutz bei folgenden Krankheiten:

  • Röteln
  • Masern
  • Mumps
  • Windpocken
  • Keuchhusten
  • Tetanus

Auch künftige enge Bezugspersonen (Partner, werdende Oma und Opa etc.) sollten ihren Impfstatus überprüfen lassen um nicht eine potentielle Gefahrenquelle für das Neugeborene zu werden. Dies können sie gerne bei uns tun.

Schwangerenvorsorge
Eine Schwangerschaft ist für die werdenden Eltern eine sehr aufregende neue Zeit voller Vorfreude, Erwartungen und auch verbunden mit eventuellen Ängsten. Diese sind zum Glück nur selten begründet. Um Sie unbesorgt durch die Schwangerschaft zu begleiten werden alle 2-4 Wochen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Dazu zählen

  • Laboruntersuchungen von Blut und Urin, Blutdruckmessungen und Gewichtskontrolle
  • Tastuntersuchungen des Muttermundes mit pH-Wert-Messungen des Scheidensekrets
  • die Längenmessung des Gebärmutterhalses per Ultraschall
  • Ultraschalluntersuchungen des Kindes
  • der Suchtest auf Schwangerschaftsdiabetes
  • ab der 29. Schwangerschaftswoche die Herztonaufzeichnung (CTG) des Ungeborenen

Darüber hinaus empfehlen die Gynäkologischen Fachgesellschaften zu Beginn einer Schwangerschaft die Kontrolle auf Immunschutz bezüglich

  • Toxoplasmose
  • Ringelröteln (Parvovirus B 19)
  • Zytomegalie

Für die werdende Mutter haben diese Infektionen keine wesentlichen Folgen. Sie können aber das Ungeborene schwer schädigen. 

Leider sind diese Untersuchungen noch nicht in den Mutterschaftsrichtlinien eingeschlossen.  

Daher empfehlen wir Ihnen die Bestimmung der Antikörper bezüglich dieser Erkrankungen zu Beginn der Schwangerschaft und eventuell im Verlauf bei uns durchführen zu lassen.

Des weiteren wird zum Ende der Schwangerschaft ein Vaginalabstrich auf ß-hämolysierende Streptokokken (auch B-Streptokokken genannt) empfohlen. Werden diese Bakterien nachgewiesen erhält die werdende Mutter unter der Geburt ein Antibiotikum die das Kind vor einer Infektion schützen. Auch diese Laboranalyse ist derzeit noch eine Eigenleistung und keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Fortführende Ultrschalluntersuchungen
Jeder Schwangeren steht heute ein erweiterter Basisultraschall im Rahmen des Organscreenings in der 19. - 22. Schwangerschaftswoche zu, der von qualifizierten niedergelassenen Gynäkologen durchgeführt werden kann. Das erweiterte Organscreening können Sie bei uns durchführen lassen.
Wenn sich hierbei oder sonst ein abklärungswürdiger Befund ergibt oder es aufgrund von familiären Fehlbildungsrisiken erforderlich ist darüber hinaus einen speziellen Ultraschall durchführen zu lassen werden Sie von uns einem entsprechend qualifizierten Kollegin/Kollegen vorgestellt. Hierfür werden wir einen zeitnahen Termin für Sie vereinbaren.

3D/4D Ultrschall
Am günstigsten ist hierfür der Zeitraum von der 25. bis zur 33. Schwangerschaftswoche. Wie gut das Ungeborene zu sehen ist hängt nicht allein vom Ultraschallgerät und dem ausführenden Arzt ab sondern vor allem von der Lage des Kindes, des Plazentasitzes, der Fruchtwassermenge, der Schwangerschaftswoche und der Dicke der mütterlichen Bauchdecke ab.
Eine 3D/4D Sonographie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Gerne können wir die Aufnahmen auf einem mitgebrachten USB-Stick für Sie speichern.